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Palästina |
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Ausstellungsort:
Palestine c/o Venice KünstlerInnen:
Taysir Batniji
Shadi HabibAllah
Sandi Hilal & Alessandro Petti
Emily Jacir
Jawad Al Malhi
Khalil Rabah
Kuratorin: Salwa Mikdadi
Kommissar: Vittorio Urbani
>> Fotodokumentation Palestine c/o Venice ist die erste palästinensische Teilnahme an einer Biennale von Venedig. Die Ausstellung folgt keinem Thema, sondern vielmehr einem konzeptionellen Rahmen, der das Volk Palästinas einschließt und die in den Medien unverhältnismäßig starke Verbreitung von namenlosen Gesichtern und Menschen ohne Stimme hinterfragt. Zwei der Kunstprojekte sind Kooperationen mit verschiedenen palästinensischen Gemeinden, von denen einige Mitglieder nach Venedig reisen werden, um an Kunstperformances und/oder dem Symposium teilzunehmen. Genauso ist es angebracht und notwendig dafür zu sorgen, dass die belagerten palästinensischen Gemeinden, wo man keinen Reisepass bekommen kann, in die Feier der ersten Ausstellung Palästinas bei einer Biennale Venedig einbezogen werden. Deshalb werden sechs Kunstinstitutionen in Palästina Duplikate der Kunstwerke ausstellen und es dem palästinensischen Publikum ermöglichen, an der Ausstellungseröffnung in Venedig simultan teilzunehmen. Die palästinensischen Ausstellungsorte sind: A.M. Qattan Foundation, Birzeit University Art Museum, Al-Hoash Palestinian Art court, International Academy of Art Palästina, Al Ma'mal Foundation for Contemporary Art und Riwaq Center for Architectural Conservation. Die sieben teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, die den Auftrag haben, neue Werke zu schaffen, sind wegen ihres herausragenden Engagements für ihre Kunst und ihre Fähigkeit ausgewählt worden, lokale und globale Themen miteinander zu verknüpfen. Unter ihnen sind junge und bereits etablierte Künstler. Sie arbeiten mit verschiedenen Techniken: Soundinstallationen, multimediale Performanceinstallationen, ortsspezifische Werke, Animation, Fotografie und Video. Ihre Kunst bezieht sich innerhalb eines internationalen künstlerischen Diskurses auf palästinensische Themen. Sie reflektiert über den künstlerischen Prozess außerhalb der Grenzen des traditionellen Ausstellungsraums, greift Themen auf, die von der Epistemologie des Konzepts von Biennalen bis zum Dialog der Kulturen in der Architektur und der Stadtgestaltung reichen, und untersucht die visuelle Wahrnehmung der mechanischen Beschaffenheit des Objekts, die Marginalität vermittels der strukturellen Geographie des Flüchtlingslagers und die Aktivierung eines beinahe nicht-existenten öffentlichen Diskurses über die koloniale sozio-räumliche Umgestaltung urbaner Zentren.
(Aus einem Pressetext.
Symposium: Conversations Es wird um Themen der Kunst in Zeiten anhaltender Krise gehen, um die Rolle von Künstlern als Aktivisten in der Zivilgesellschaft und als Katalysatoren des demokratischen Diskurses sowie um die Aktivierung öffentlicher Räume als alternative Orte anstelle von nicht vorhandenen Museen und inexistenter staatlicher Unterstützung. Zu den Teilnehmern des Symposiums gehören die Künstler und Kunsthistoriker Yazid Anani (Birzeit University, W. Bank), Kamal Boullata (Künstler und Kunsthistoriker), Salwa Mikdadi, Vittorio Urbani, Tina Sherwell (Kunsthistorikerin und Leiterin der International Academy of Art Palestine), Jack Persekian (Kurator, al Ma'mal Foundation for the Arts, Jerusalem, und künstlerischer Leiter der Sharjah Biennale), die Architekten Suad Al Amiry (Direktor, Riwaq Center for Architectural Conservation) und Farhat Yousef (Planungsleiter, Riwaq), Ramallah.
>> Pressemeldung Website: www.palestinecoveniceb09.org
Kontakt: Siehe auch in Universes in Universe:
Palästina in Nafas
Palästina - Künstlerindex
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