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DisORIENTation Zeitgenössische arabische Kunstproduktion aus dem Nahen Osten - Ägypten, Palästina, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak Das Programm DisORIENTation im Berliner Haus der Kulturen der Welt fand ein unerwartet großes Interesse, was vor allem auf die aktuellen Ereignisse zurückzuführen ist. Genau am Eröffnungstag, dem 20. März 2003, begann der Irak-Krieg. Dadurch geriet die Wahrnehnung des Projekts in einen Kontext, der bei der Planung natürlich keinerlei Rolle gespielt hatte und einen differenzierten Blick auf die gezeigte Kunst eher erschwerte. Den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Kurator, dem in Ost-Jerusalem lebenden Jack Persekian, ging es u.a. ja gerade darum, den "Begehrlichkeiten und Vorurteilen eines politischen Voyeurismus" mit einer Radikalität zu begegnen, "die gängige Zuordnungen obsolet werden lässt". Davon, wie sich das in der Ausstellung artikulierte, soll unser Rundgang einen kleinen Eindruck vermitteln. Wir konnten längst nicht alle Arbeiten aufnehmen, und Videos und Rauminstallationen sind mit einzelnen Fotos ohnehin nur in Andeutungen wiederzugeben.
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