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Mai 2004 |
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Videokaravaan in Agadir, Marokko |
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Videokaravaan wird von den aus Marokko stammenden, jetzt in Köln und Amsterdam lebenden Künstlern Abdelaziz Taleb und Abdellatif Benfaidoul kuratiert. Sie verstehen das Projekt als ein "nomadisches Programm", zu dem u.a. eine Datenbank von Videokünstlern aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum gehört. Videokaravaan zieht in verschiedene Länder, um durch Vorführungen und Diskussionen zur Erweiterung der gängigen Ästhetik der Video- und Medienpraxis beizutragen, die westliche Sicht der Kunst der arabischen Welt zu diversifizieren und Künstler arabischer Herkunft überhaupt erst bekannt zu machen. Ein weiteres Ziel ist es, ein Netzwerk interdisziplinärer Zusammenarbeit zu schaffen. Vom 12. bis zum 24. April 2004 machte Videokaravaan in Agadir, im Süden Marokkos, Station. Im dortigen Institut Français präsentierten Abdelaziz Taleb und Abdellatif Benfaidoul ein vielfältiges Videoprogramm und richteten Workshops aus, die theoretische und praktische Grundlagen der Videokunst vermitteln sollten. Dabei wurden sie von Künstlern aus mehreren Ländern unterstützt: Toni Serra (Spanien), Joachim Montessuis (Frankreich), Alexander Peterhaensel (Deutschland ), Nabyl Ayouch und Zhor Rehihil (beide Marokko), Mounir Fatmi und Bouchra Khalili (beide Marokko-Frankreich). 16 ortsansässige Künstler und Studenten beteiligten sich an den Workshops. Aufgeteilt in drei Gruppen realisierten sie jeweils zwei Videoarbeiten:
Gruppe 1, geleitet von Abdelaziz Taleb
Gruppe 2, geleitet von Bouchra Khalili
Gruppe 3, geleitet von Mounir Fatmi Das Projekt wurde von der European Cultural Foundation, dem Prince Claus Fund, dem Hurbert Bals Fund, der Rijksakademie Van Beeldende Kunst und dem Institut Français Agadir unterstützt.
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Videokaravaan
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