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Kurzmeldungen & Tipps Designing Civic Encounter Designing Civic Encounter (Bürgertreffen entwickeln) ist eine Serie von Interventionen, die mit existierenden und potenziellen Formen urbaner Entwicklung und politischer Kultur zu tun haben. Die Veranstaltung wird in Form einer Bustour durch urbane Orte innerhalb Ramallahs und in der Umgebung der Stadt realisiert, wodurch Debatten und Gespräche an verschiedenen Stationen, ein zweitägiges Symposium über Fragen urbaner Veränderungen in Palästina und anderen arabischen Städten sowie ein ganztägiger Workshop mit dem visionären sozialen Architekten Teddy Cruz ermöglicht werden. Inspiriert durch fortlaufende Dialoge auf der eigenen Website und durch die breiteren Bürgerbewegungen in der Region, bietet ArtTerritories ein offenes Forum für die Erkundung und Diskussion der öffentlichen urbanen Erfahrung hinsichtlich gegenwärtiger Trends der Planungs-, Finanzierungs- und Baupraxis. Obwohl Ramallah eine relativ kleine Stadt ist, ist es seit den Oslo-Vereinbarungen von 1993 und der ab 1996 folgenden Etablierung der palästinensischen Verwaltung zu radikaler urbaner Expansion und Bevölkerungswachstum gekommen. Grundbesitz ist heutzutage der Hauptbereich ausländischer Investitionen. Welche Art von Lebensraum schaffen diese Investitionen? Die Bustour wird eine Reihe charakteristischer urbaner Landschaften hervorheben, die als emblematisch für weiterreichende politische Themen in Palästina gelten können. In einer direkten Lesart zeitgenössischer urbaner Restrukturierung der Region bringt das Symposium ans Licht, dass der palästinensische Kontext nicht so einzigartig und isoliert ist, wie es erscheinen mag, sondern durchaus viele Gemeinsamkeiten mit den rasanten Entwicklungen in Beirut, Amman und Dubai aufweist. Das Projekt ist als ein dynamisches Multimedialabor von Ideen und Debatten konzipiert. Vier Tage lang wird die Stadt durch kulturelle und künstlerische Initiativen, innovative Forschungsprojekte und politische Visionen erkundet werden. Indem sie eine attraktive Liste lokaler und internationaler Architekten, Künstler, Pädagogen, Umweltschützer, Aktivisten und Politiker anzieht, soll die öffentliche Veranstaltung zu einem Katalysator für die Entwicklung neuer Vorstellungen für das Gemeinwesen und einer alternativen urbanen Politik für eine mehr auf Einbeziehung ausgerichtete soziale Nachhaltigkeit werden.
Eine digitale Publikation wird später unter
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