Universes in Universe - Worlds of Art

Who Knows Tomorrow
4. Juni - 26. September 2010

Specials

 

 

>> Künstler & Orte
Fünf ortsspezifische Werke
in vier Museen Berlins

 

Who Knows Tomorrow

Who Knows Tomorrow - Artists
El Anatsui
António Ole
Yinka Shonibare
Pascal Marthine Tayou
 

El Anatsui
Ozone Layer and
Yam Mounds, 2010
Alte Nationalgalerie

El Anatsui

Zarina Bhimji
Waiting, 2007
Projektion des Films im
Hamburger Bahnhof

Zarina Bhimji

António Ole
The Entire World /
Transitory Geometry, 2010
Hamburger Bahnhof

António Ole

Yinka Shonibare
Zwei Installationen,
Friedrichswerdersche Kirche

Yinka Shonibare

Pascale Marthine Tayou
Colonial Erection, 2010
Neue Nationalgalerie

Pascale Marthine Tayou

Fünf international renommierte Künstler afrikanischer Herkunft bespielen im Sommer das Terrain der Nationalgalerie Berlin. El Anatsui, Zarina Bhimji, António Ole, Yinka Shonibare und Pascale Marthine Tayou sind eingeladen, sich in den verschiedenen, architektonisch bedeutsamen Häusern, die die Nationalgalerie mit ihren großen Sammlungen der Kunst vom 19. bis 21. Jahrhundert beherbergen, zu präsentieren. Ihre künstlerische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen stilgeschichtlichen, politischen und sozialen Bezügen wird die Häuser und ihre Sammlungen deutlich sichtbar für die Dauer des Projektes markieren. Das Ensemble der Nationalgalerie avanciert damit zu einem Parcours großer‚ skulpturaler und installativer Arbeiten, die größtenteils im Aussenbereich, ortsspezifisch entstehen.

Die beteiligten Künstler fordern auf zum Dialog über Fragen, die angesichts gegenwärtiger ökonomischer, sozialer und politischer Umbrüche aktueller sind denn je. Ist die Unsicherheit der Zukunft die größteSicherheit, die wir heutzutage haben? Der Titel der Ausstellung "Who Knows Tomorrow" ist inspiriert von einer Aufschrift auf einem kleinen Personenbus in Afrika, der zufällig fotografiert wurde. Die in Afrika weit verbreitete Lebensweisheit steht nun als sinnstiftendes Thema für die Ausstellung.

Immer war und ist eine Nationalgalerie auch Spiegel und Ausdruck der nationalen Geschichte und Gegenwart gewesen. Jedes einzelne ihrer Gebäude ist mit spezifisch historischen Situationen verknüpft. Diesen Kontext nutzt die Ausstellung als Projektions- und Spannungsfeld. Sie schaut dabei zurück, nach vorne und vor allem auf die Gegenwart. Die Werke der hier beteiligten zeitgenössischen Künstler thematisieren Fragen über Identität, Globalisierung und Geschichte. Fernab von dem Anspruch an eine repräsentative Darstellung oder gar Aneignung aktueller afrikanischer Kunstproduktion geht es in der Ausstellung vielmehr um die Überlassung von Monumenten deutscher Geschichte an Künstler eines anderen Kontinents. Dabei stellt sich die Frage, welche und wessen Geschichte wird erzählt und aufgeschrieben? Welchen Beitrag leistet Kunst, um (kunst-) historische Konstrukte, Klischees und Stereotype zu überwinden?

Die künstlerischen Projekte zeigen die Verwicklungen und die Verbindungen zwischen Afrika und Europa auf: Die Konturen der noch heute existierenden politischen Landkarte des afrikanischen Kontinents wurden auf der "Berliner Konferenz" von 1884/1885 abgesteckt und die Aufteilung Afrikas unter den westlichen Mächten besiegelt. So ist die Geschichte der Kolonisation Afrikas eng mit der Situation Berlins Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts verknüpft. 1960, also vor 50 Jahren wurden zunächst 17 Staaten unabhängig. Mit beiden historischen Ereignissen verbinden sich Fragen der nationalen Zugehörigkeiten und Identitäten.

(Aus der >> Pressemitteilung)

>> Künstler, Werke und Orte
Informationen, Texte, viele Fotos, einige Videoclips

>> Kurze Übersicht
Schneller Rundgang für ganz Eilige

Eröffnungstage
Fotos von der Pressekonferenz und Eröffnung, 2. / 3. Juni 2010

Who Knows Tomorrow - press conference and opening

Britta Schmitz - Interview
Die Kuratorin und eine der Hauptverantantwortlichen über das Konzept und die Wirkung von Who Knows Tomorrow.
Von Gerhard Haupt & Pat Binder

Chika Okeke-Agulu - Interview
Interview mit einem der drei Kuratoren über den Kontext und das Konzept von Who Knows Tomorrow.
Von Gerhard Haupt & Pat Binder

Adressen, Öffnungszeiten

Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1-3, 10178 Berlin
Di-So 10-18 Uhr
Do 10-22 Uhr

Friedrichswerdersche Kirche
Werderscher Markt, 10117 Berlin
Mo-So 10-18 Uhr

Neue Nationalgalerie
Potsdamer Str. 50, 10785 Berlin
Di, Mi + Fr 10-18 Uhr
Do 10-22 Uhr
Sa + So 11-18 Uhr

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstr. 50-51, 10557 Berlin
Mo-Fr 10-18 Uhr
Sa 11-20 Uhr
So 11-18 Uhr

Veranstalter, Kontakt:

Hamburger Bahnhof
Museum für Gegenwart - Berlin

Invalidenstr. 50-51
10557 Berlin

Deutschland

Tel.: +49(0)30 - 3978 3411
Fax: +49(0)30 - 3978 3413

Email: hbf@smb.spk-berlin.de
Website: www.hamburgerbahnhof.de


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Hinweis:
Die Daten haben wir aus Informationen der Veranstalter zusammengestellt. Für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr. Siehe den Haftungsausschluss.
Gerhard Haupt und Pat Binder, Universes in Universe

Afrika in Universes in Universe
Die visuellen Künste einzelner afrikanischer Länder in UiU: Ausstellungen, Beteiligung an Biennalen, Artikel, etc.

Künstler nach Ländern: Afrika
Künstlerindex, mit direkten Links zu den Seiten in Universes in Universe, auf denen die Künstler erscheinen.

Nafas Kunstmagazin: Afrika
Artikel zu Afrika im Nafas Kunstmagazin. Hrsg. vom ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Kooperation mit Universes in Universe.

 

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Ein Projekt der
Nationalgalerie -
Staatliche Museen
zu Berlin

4. Juni - 26. Sept. 2010
Berlin, Deutschland

Kuratoren:

Udo Kittelmann, Chika Okeke-Agulu, Britta Schmitz

Udo Kittelmann
Direktor, Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin

Chika Okeke-Agulu
Princeton University, USA
Siehe das Interview

Britta Schmitz
Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin

Publikation
Begleitbuch zur Ausstellung

Programm
Aktueller Kalender auf
der offiziellen Website

Pressemitteilung
April 2010, Nationalgalerie


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